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28.01.2013
| Martin Bauer
facebook Trends 2013
facebook Trends 2013

Was sind die wichtigsten Entwicklungen bei Facebook in 2013?

1. 1,5 Milliarden Menschen nutzen Facebook

Zuallererst ist immer wieder die reine Zahl an Usern beeindruckend. Facebook hat es in den letzten 12-18 Monaten geschafft, in Brasilien, Indien und Südkorea zur größten Social-Plattform zu werden und die jeweiligen lokalen Seiten zu verdrängen. Eine Entwicklung, die wir auch aus Deutschland kennen (Wer erinnert sich noch an StudiVZ?). Nur in Russland und China gelingt dies nicht. In Russland gibt es zwei starke Player, die es in ihrem ziemlich abgeschotteten Markt schaffen, dominant zu bleiben. In China wird Facebook konsequent unterdrückt. Trotz des Fehlens dieser beiden sehr großen Länder wird ein Anstieg der Userzahlen auf 1,5 Milliarden bis Ende 2013 vorhergesagt.

2. Die Suche im Social Graph wird sich durchsetzen

Warum wird Facebooks neue Suche im Social Graph funktionieren?
Google versucht seit einiger Zeit Social Ergebnisse in die Suchergebnisse zu integrieren. Mit wenig Erfolg. Warum? Kaum jemand nutzt Google+ wirklich regelmäßig, sodass daraus auch keine relevanten Daten für meine Suche erzeugt werden können.
Anders bei Facebook. Hier liken viele ihre Lieblings-Restaurants, Marken, etc. Wenn ich also am Wochenende mal vietnamesisch essen möchte (was ich sonst nicht tue), kann ich über Google herausbekommen, welche Restaurants es in München gibt. Über die Facebook-Suche im Social Graph kann ich sehen, welcher meiner Freunde in vietnamesische Restaurants geht und ihn direkt nach einem Tipp fragen. Ich sehe aber auch, welcher meiner Freunde gerne asiatisch kocht und kann ihn einladen oder nach Einkaufstipps fragen. Die Suche in Social zu integrieren (Facebook), macht also mehr Sinn als Social in die Suche einzubauen (Google).
Selbstverständlich wird Google für die normale Suche für die meisten das präferierte Tool bleiben. Für die Social Suche sehen wir aber absolut eine Existenzberechtigung daneben.

3. An der Optik und Funktionen für die User wird weiter gefeilt

Die neue Timeline ist bereits dabei ausgerollt zu werden und für die ersten User in Neuseeland sichtbar. So wie es auch in 2012 ständig kleinere und größere Anpassungen gegeben hat (am stärksten durch Einführung der Timeline), wird es auch in 2013 permanente Anpassungen geben. Die Aufregung bei Einführung der Timeline hat sich schnell gelegt und offensichtlich dem Zulauf zu Facebook keinen Abbruch getan. Insbesondere im Kontext zur Datenschutzdiskussion wird Facebook weitere Einstellungsmöglichkeiten anbieten, damit ich genau den Usern möglichst einfach nur genau das zeigen kann, was ich ihnen zeigen will. Die angekündigte Strategie zur Ersetzung der Email wird konsequent fortgesetzt werden, um die User noch enger an Facebook zu binden. Auch das Thema mobiler Zugang wird weiter ausgebaut und an die wachsenden Bedürfnisse angepasst werden.

4. Neue Marketingfunktionen werden besseren Zugang zur gewünschten Zielgruppe erlauben

Facebook muss weiter daran arbeiten besser als Marketingplattform zu funktionieren. Für viele Marketingsverantwortliche ist Facebook noch nicht die präferierte Plattform, obwohl die vorhandenen Userdaten einen einmaligen Zugang zur Zielgruppe ermöglichen müssten. Die Präsenz als unscheinbares Ad in der rechten Spalte ist ungenügend. Wir erwarten, dass wichtige Zugänge neben dem Portal insbesondere aus dem mobilen Zugang und der Verknüpfung mit Video-Inhalten kommen werden. Dabei sehen wir vollkommen neue Werbeansätze, die heute noch nicht vorhanden sind, etwa in der Verbindung mit lokalen Angeboten und Gutscheinen.

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