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COCO blog / Webdesign

24.02.2014
| Martin Bauer
Die 5 wichtigsten Webdesign Trends 2014
Webdesign Trends 2014

Was sind die dominierenden Designtrends im Webdesign im Jahr 2014? Die 5 wichtigsten Trends sind: Responsive Webdesign, One Page Layout, große Fonts, große Fotos, Flat Design. 

1. Responsive Webdesign

Die enorme Verbreitung mobiler Endgeräte (Tablets und Smartphones) und die stark wachsende mobile Nutzung des Internets dominiert das Webdesign in 2014. Die Ära des Desktops ist vorbei. Da wir heute noch nicht wissen, mit welchen Bildschirmauflösungen die User in der Zukunft Websites anschauen werden, ist es wichtig, die Website so zu konzipieren, dass sie sich dynamisch an die Auflösung anpasst. Für Webdesigner bedeutet das, dass sie in mindestens drei Größen das Design vordenken müssen. Die Umsetzung selbst kann nur in enger Zusammenarbeit zwischen Designer und Programmierer erfolgen. Dies erfordert ein gänzliches neues Denken. Im Ergebnis entsteht idealerweise eine Website, die auf allen Endgeräten so aussieht, als ob sie genau dafür optimiert worden ist.


Beispiel: Golf Resort Achental

2. One Page Layout / Scrolling Sites

Alle Informationen im sofort sichtbaren Bereich: vorbei. Es wird gescrollt. Auch das ist eine Entwicklung, die durch Tablets und Co. getrieben wird. Am mobilen Gerät ist es viel einfacher die Inhalte durch Hoch- und Runterwischen zu erfassen als durch Hin- und Herklicken. Diese Nutzergewohnheit schlägt auch auf die Desktopnutzung durch. Daher haben Seiten im One Page Layout (zumal sie von Google gemocht werden) eine große Zukunft. Klar ist, dass Websites mit sehr umfangreichem Content so nicht abgebildet werden können. Wenn es aber um schnelle Information und Interaktion geht, haben One Page Layouts die Nase vorn. Damit einher gehen Trends wie Seiten ohne Headernavigation und Parralax Scrolling-Effekte. Wie das aussieht?


Beispiel: Hydraulic Fracturing

3. Große Fonts, kurze Texte

Die Updates von Google (Panda, Penguin, usw.) lassen in immer kürzeren Abständen erahnen, dass die Zeiten von SEO-Text-Seiten vorbei sind. Auch wenn Suchmaschinenoptimierung natürlich weiterhin existiert, verändert es sich doch sehr stark in Richtung auf kurze, sinnvolle Texte, die möglichst authentisch zu einem Thema berichten. Kein Wunder: Das ist ja auch genau das, was User auf der Seite schätzen. Die Kürze der Texte ermöglicht dann auch eine neue Größe für die Fonts, die dem Wort so mehr Gewicht verleihen. Damit einher geht die Trends zur Visualisierung von Daten, mehr Icons und die Verbreitung von Infografiken.


Beispiel: wetransfer

4. Große Fotos, starke Bildsprache

Screens aller Größen lassen sich am einfachsten mit ausdrucksstarken Fotos füllen. Dies gilt sowohl für große Hintergrundbilder als auch Bilder im Inhalt, die schnell mehr vermitteln als lange Texte. Schon lange weiß man: "Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte.". Das gilt gerade auch für Websites. Und noch mehr im mobilen Kontext. Unterstützt wird dieser Trend durch populäre Websites wie Pinterest und Instagram, die das Beachten von guten Bildern unterstützen. Wichtig ist es beim Konzipieren der Website darauf zu achten, dass ausreichend Zeit (und Budget) für die Erstellung der Fotos eingeplant wird. Mit Stockfotos allein wird es zunehmend schwierig die User zu begeistern.


Beispiel: Return to Value

5. Flat Design

Skeuomorphic Design ist out. Was für ein Ding? Wer es schon nicht mehr weiß: Der Skeuomorphismus beschreibt einen Designstil, der sich, von Apple geprägt, am natürlichen Umfeld orientiert. Apps liegen in dargestellten Bücherregalen, Memos siehen wie Post Its aus, Schlagschatten runden das Bild ab. Angefangen mit Windows8 zog ein neuer Stil ein, der komplett flach ist, gerade Kanten und Ecken hat und auf jeglichen Schnick-Schnack verzichtet. Dieser Webdesign-Trend wird sich 2014 fortsetzen.


Beispiel: Fostr

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